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Alle paar Minuten wird ein Fahrrad in Deutschland geklaut. Darum gehört zu jedem Fahrrad ein vernünftiges Schloss. Tests ergaben das günstige Fahrradschlösser und Bügelschlösser nur bedingten Diebstahlschutz bieten. Die billigen in bunten Farben erhältlichen Kabelschlösser wirken auf Diebe sogar einladend und wie die Versuche mit Bolzenschneidern zeigen zu Recht. Es gibt viele Methoden Schlösser zu knacken. Moderne Markenschlösser sind gegen die meisten dieser Praktiken geschützt und bieten einen recht hohen Diebstahlschutz. Früher bestand eine bevorzugte Methode von Fahrraddieben bestand darin mit Eisspray das Metall von Fahrradschlössern zu vereisen und es dann mit einem Hammer zu zerbrechen. Die Schlosshersteller reagierten darauf mit Gummiummantlungen für das Metall und speziell gehärtetem Stahl. Bei einem Bügelschloss gilt: Nur gehärtetes Stahl darf für die Herstellung verwendet worden sein, er muss eine Ummantlung haben und muss über einen Sicherheitsschließzylinder verfügen. Achten Sie auch auf die Bügellänge. Bei einigen kleinen Modellen schränkt man sich sehr stark ein, was die Möglichkeiten des Anschließens angeht. Bei Kettenschlössern sollten Sie darauf achten das die Kette ebenfalls eine Ummantlung besitzt und die einzelnen Kettenglieder nicht rund sondern eckig sind. Dadurch ist die Auflagefläche für Bolzenschneider erheblich größer als bei runden Kettengliedern. Das verwendetet Kettenschloss sollte ebenfalls auf einem hohen sicherheitstechnischen Stand sein, da es in der Regel das “das schwächste Glied in der Kette” bildet. Vorhängeschlösser werden meistens am Bügel geknackt. Das Diskus-Schloss von Abus genießt bei Bikern einen ziemlich guten Ruf. Durch seine spezielle Form gibt es keine Ansetzpunkt am Bügel für einen Bolzenschneider.
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