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Der Sattel gehört mit den Griffen und den Pedalen zu den drei einzigen Berührungspunkten eines Radfahrers mit seinem Fahrrad. Zusätzlich lastet ein Großteil des Fahrergewichtes auf dem Sattel. Es gibt Sättel für die verschiedensten Anforderungen und Fahrräder. Ein harter Rennradsattel unterscheidet sich beispielsweise klar von dem breiten Sessel ähnlichen Sattel eines Hollandrades. Grundsätzlich sollten Menschen die längere Strecken auf dem Fahrrad bewältigen einen härteren Sattel wählen als Personen die überwiegend kurze Strecken mit dem Rad zurücklegen. Ein guter Sattel unterscheidet zudem zwischen den verschiedenen anatomischen Gegebenheiten bei Mann und Frau. Außerdem sollte er eine Aussparung in der Mitte besitzen, damit es nicht zu Durchblutungsstörungen kommen kann. Ein richtiger Sattel trägt erheblich zu einem guten Fahrgefühl bei. Hier kann man schon mit einer geringen Investition einen erheblichen Zugewinn an Komfort bekommen. Mit der falschen Sitzgelegenheit auf dem Fahrrad kann es bei längeren Fahrten es zu einem Taubheitsgefühl kommen. Deswegen sollte der Wahl eines passenden Sattel eine hohe Bedeutung zukommen. Es gibt Sättel von 15 Euro bis zu 500 Euro. Einige Hersteller stellen auf “Po-Maß” gefertigte Sättel als sündhaft teure Einzelanfertigungen her. Andere bieten für Leichtbau-Fanatiker hauchdünne aus Karbon gefertigte Rennradsättel an. Diese sind exakt auf das Gewicht des Fahrers ausgelegt und bieten minimalen Komfort.
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