Schaltung mit 24 Gang Schaltungen

Durch die Gangschaltung erhält ein Radfahrer die Möglichkeit seine Trittfrequenz immer in einem optimalen Bereich zu halten und unmittelbar Einfluss auf den Wirkungsgrad seiner Kraft zu nehmen.

Dadurch lassen sich größere Entfernungen mit geringerem Aufwand bewältigen und bei Steigungen kann man im wahrsten Sinne des Wortes: ein paar Gänge zurückschalten.

 

Vor etwas mehr als einem knappen Jahrzehnt galten 18 Gänge bei Mountainbikes und 21 Gänge bei Rennrädern als das Nonplusultra. Heutzutage sind 24 Gänge beim Mountainbike und 30 Gänge bei Rennrädern Stand der Dinge. Mit vielen Citybikes kommen Sie aber auch mit einer komfortablen 5 Gang Nabenschaltung gemütlich durch die Stadt.

 

Der größte Anbieter in diesem Segment ist die japanische Firma Shimano. Der amerikanische Konkurrent Sram konnte in den letzten Jahren durch Zukäufe speziell im Mountainbikebereich stark zulegen.

Die altehrwürdige Marke Campagnolo spielt nur noch eine Rolle als exklusiver Nischenanbieter im Rennradsegment und hat viel vom Glanz vergangener Jahre eingebüßt.

 

Wie viel Gänge ein Radfahrer benötigt, hängt in der Regel von seinem individuellen Fahrverhalten ab.

Rennräder sind ihrem eigenen Anspruch nach in der Regel mit 27 Gängen und mehr ausgestattet. Nur bei Rennrädern für Kinder findet man heute noch 21 oder 24 Gänge.

 

Mountainbikes sind Aufgrund der an sie gestellten Anforderungen meist mit 24 Gang Schaltungen ausgestattet. Bestimmte Varianten wie Downhill-Bikes besitzen zudem sehr robuste Ausführungen von Schaltungskomponenten die auch die härtere Gangart dieser Sportarten vertragen.

 

Nabenschaltungen wurden in den letzten Jahren konsequent weiter entwickelt und haben heute einen beachtlichen Wirkungsgrad. Einer ihrer größten Vorteile liegt in der Tatsache das sie praktisch Wartungsfrei sind. Gelegentlich ein Spritzer Öl und die Sache läuft wie geschmiert ein Fahrradleben lang. Die beweglichen Teile und mechanische Kraftübertragung wurden, geschützt von äußeren Einflüssen, ins innere der Nabe verlegt. Durch diese Bauart ist aber die Zahl der Gänge einer Nabenschaltung begrenzt und somit kommt sie überwiegend in Citybikes, Kinder- und Seniorenfahrrädern zum Einsatz.

 

Die Getriebeschaltung ist einer der neuesten Errungenschaften der findigen Schaltwerksentwickler.

Einige wenige Firmen bieten diese Getriebeschaltungen an und sie passt auch nur an entsprechend vorbereitete Rahmen.

 

Im Inneren beherbergt ein solches Schaltwerk zumeist ein Planetengetriebe was eine wesentlich höhere Zahl an Gängen (bis zu 14) zu lässt. Auch hier liegen die beweglichen Teile geschützt im Inneren einer Metallverschalung, wodurch wiederum der Wartungsaufwand sinkt.

Die Preise für ein Getriebe-Bike liegen derzeit noch so hoch, das sie schlichtweg noch nicht massentauglich sind, mit zunehmender Verbreitung dürfte sich das hoffentlich ändern. Den die Vorteile der Getriebeschaltung sind enorm.