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Das wichtigste Bekleidungsstück für einen Radfahrer in unseren Breitengraden ist die Regenjacke. Sehr schnell kann es auch im Sommer passieren das man von einem Regenschauer überrascht wird. Eine optimale Fahrradregenjacke liegt eng an und bietet dennoch genug Bewegungsfreiheit. Zudem besitzt sie einen verlängerten Rücken und ist auch gleichzeitig winddicht. Die Kapuze sollte groß genug sein das sie auch über den Fahrradhelm passt und einige Belüftungsöffnungen müssen auch vorhanden sein. Und das wichtigste: Sie muss sich platzsparend zusammenpacken lassen. Ansonsten gibt es für Fahrradbekleidung eine Grundregel. Sportliche Radbekleidung muss eng anliegen. Der Grund liegt im Luftwiderstand. Mit zunehmender Geschwindigkeit erhöht sich auch der Luftwiderstand. Das Verhältnis liegt bei zwei zu eins. Das bedeutet wenn Sie mit doppelter Geschwindigkeit fahren, vervierfacht sich der Luftwiderstand gegen den Sie ankämpfen müssen. Der zweite Augenmerk sollte auf einem guten Windschutz liegen. Dazu sollten die Ärmel mit Bündchen versehen sein und über eine ausreichende Länge verfügen. Das Rückenteil sollte immer verlängert sein, damit die Nieren ausreichenden Schutz vor Unterkühlung haben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Feuchtigkeitstransport. Der vom Körper produzierte Schweiß muss schnell und zuverlässig vom Körper weg zur Oberfläche der Kleidung transportiert werden damit er dort verdunsten kann. Wird die Bekleidung nass durch den Schweiß besteht durch den Fahrtwind die Gefahr einer Unterkühlung. Moderne Radbekleidung ist häufig aus Funktionsfasern gefertigt, damit sie genau die beschriebenen Eigenschaften aufweisen kann. Baumwolle eignet sich nicht so gut für Fahrradbekleidung, da es die Feuchtigkeit nur speichert und mit zunehmender Fahrtdauer nur nasser wird.
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